Ich streife für Sie durch den Behördendschungel!

Der Prozess

Was man im Knappschaftskrankenhaus in Recklinghausen erleben kann, lesen sie hier: Wenn ein Betroffener sich dagegen wehrt, versucht der Geschäftsführer Peter Hutmacher ihn in Manier eines bekannten türkischen Staatsmanns mundtot zu machen, um weiterhin bei den Kassen kräftig abgreifen zu können. Hoffen wir mal, dass die Justiz sich nicht zum Büttel der Abzocker machen lässt und ihnen zum Wohle der Patienten das Handwerk legt.
 




Der Beitrag stammt übrigen nicht von mir. (Quelle: https://www.klinikbewertungen.de/klinik-forum/erfahrung-mit-knappschafts-krankenhaus-recklinghausen/bewertungen#bewertung-244111)
 


1. Tag, 15.05.2017

Schade, dass am Montag kaum jemand beim Prozess, der gut 45 Minuten dauerte, da war. Zwei Freundinnen waren indes zugegen. Danke dafür! Weiterhin waren noch zwei unbekannte Herren anwesend.

Kurz gesagt: Ich bin aber noch auf freiem Fuß und werde es auch wohl bleiben. Denn im Verlaufe des Prozesses kamen aber Zweifel an den Erpressungsvorwürfen auf. Das Gericht hat erstmal zu meinem Aufenthalt im Klinikum Vest eine Beweisaufnahme angeordnet. Hier nochmal mein Bericht:  Die Schlacht geht also weiter ... 

Einen seltsamen Auftritt legte Klinikum-Vest-Geschäftsführer Peter Hutmacher hin. Von Kampfeslust keine Spur. Er machte eher den Eindruck, als wäre ihm das alles peinlich und konnte sich an eine Erpressung kaum erinnern, schob alles auf eine nachgeordnete Juristin, die den Fall bearbeitete. Wenn es da mal zu einem richtigen Skandal kommt, muss als erste wohl die Putzfrau gehen. Mist, was hab ich da bloß falsch gemacht, dass sich keiner an mich erinnert? Lasse ich nach? Ich hoffe nicht. Offenbar war er wohl zu sehr damit beschäftigt, die übrigen zahlreichen Patientenbeschwerden, die ihn tagtäglich erreichen, abzuarbeiten, so dass ich wohl irgendwie "durchgerutscht" bin. So eine Erpressung kann ja auch mal untergehen. Ja, das wird´s gewesen sein!

Jedenfalls weckte es beim Gericht und der Staatsanwaltschaft Zweifel, dass die Knappschaft nicht Dialog bereit mit mir war. Ich erinnere mich daran (und das wurde in der Verhandlung auch nochmal deutlich) dass ich, nachdem Knappschaft einen ersten Strafantrag gegen mich wegen angeblicher Beleidigung auf www.patientenficker.de gestellt hatte, ich mit der Verfasserin (deren Kontaktdaten ich mir erst über die Telefonzentrale organisieren musste) mit dem Geschäftsführer reden wollte, um schlimmeres Unheil und den Gerichtsweg zu vermeiden. Da die Dame mein Angebot brüsk ablehnte, kündigte ich diese Mitmachaktion an, um sie auf meckerziegenficker.de zu veröffentlichen. Gleichzeitig bot ich die Domain der Knappschaft zum Kauf an, ohne jedoch einen Preis zu nennen. Dann hätte Sie auch eine Veröffentlichung der Aktion verhindert. Das ist ja auch ganz legitim. Die Knappschaft legte mir das indes als Erpressung aus. Offenbar rechnete sie damit, dass wir in Deutschland eine Kuscheljustiz haben, die sich mit den Großen nicht angelegt und sich allzu leicht für dumm verkaufen lässt. Das war aber am Montag nicht der Fall.

Das mit der Vergesslichkeit sollte Herr Hutmacher nicht auf die leichte Schulter nehmen, sondern mal zum Arzt gehen und sich untersuchen lassen. Leidet er etwa an Alzheimer oder Demenz? Ich möchte Ihm ganz konkret helfen und bitte euch hiermit, doch mal in eurer Hausapotheke nachzusehen,ob ihr entsprechende Medikamente, die ihr nicht mehr braucht, mir zukommen lassen könnt, damit ich sie dem Herrn Hutmacher öffentlichkeitswirksam übergebe. Das wäre zugleich eine gute Gelegenheit, mal bei euch etwas Platz zu schaffen - für neue Pillen und was man sonst noch so alles braucht.

Wenn die Arzneien für Herrn Hutmacher nicht zu gebrauchen sind oder er sie nicht annehmen möchte, dann stellt sich die Frage, wo man und an wen man sie spenden kann. Vielleicht haben andere Krankenhäuser im Umkreis ja Verwendung für die Mittel. Bitte halten Sie doch einmal Ausschau nach möglichen Abnehmern. Ich denke da an Tafeln oder Obdachloseninitiativen. Oder Politiker. Nebenbei kann man einfach nochmal so verdeutlichen, was auf Patientenkosten so alles überflüssiger Weise verschrieben wird.

Demnächst werde ich mal bei Prosper anklopfen, und diese Seite ihm anbieten. Oder es schaltet bei mir eine Werbeanzeige unter dem Motto "Bei uns wäre das nicht passiert!" Das wäre doch eine tolle Gelegenheit, um der Konkurrenz mal eins auszuwischen. Aber so richtig. Was meinen Sie? Auch für andere Krankenhäuser empfohlen.

Etappensieg für das Klinikum Vest

Am Montag, den 31. Juli 2017 verurteilte mich das Amtsgericht Recklinghausen wegen versuchter Nötigung zu einer Geldstrafe in Höhe von 600,00 Euro. Die Strafe ist definitiv zu hoch und lächerlich, denn eigentlich hätte ein Freispruch dabei herauskommen müssen. Aber das Urteil ist nicht schlimm, denn es ermöglicht mir, vor dem Landgericht Bochum in die Berufung zu gehen, was sonst bei einem geringen Betrag nicht möglich gewesen wäre. Einen entsprechende Widerspruch habe ich auch schon eingelegt. Ich bitte euch noch einmal - auch im Sinne der Geschädigten, die in der Knappschaft waren uns dort schlecht behandelt wurden um eure Unterstützung: Teilt diesen Fall weiter und postet auf Facebook eure Selfies mit dem, was ihr in der Knappschaft oder anderen Krankenhäusern erlebt habt.

Ich werde euch rechtzeitig bekannt geben, wie die Sache weitergeht. Sie wird übrigens sehr genau beobachtet. Kein Geringerer als Wolfgang Buschfort, Pressesprecher und Marketingleiter der Knappschaft Überdies ist er Teil des regionalen SPD-Filzes, war beim Prozess zugegen. Natürlich fand er es gar nicht gut, dass ich für Herrn Hutmacher eine Demenzaktion starten will. Da will man helfen und dann sowas.

So ist das halt: Dort, wo bei anständigen Menschen das Gefühl für Sitte und Ordnung sitzt, haben die Patientenficker eine dicke Hornhaut. Doch keine Sorge: Das abgezockte Geld ist ja noch nicht verloren; es wird darum gekämpft bis zur letzten Patrone.No Surrender!
Das Urteil.

Obgleich das Landgericht Bochum am 6. November 2017 das Urteil bestätigte, da ich meine Berufung nach Erörterung der Sachlage auf Anraten meines Anwalts zurücknahm, wird die Akte noch lange ncht zugeklappt: Denn das Klinikum Vest hat nämlich mächtig Fracksausen, dass es gleich solche Geschütze auffährt. Nun weiß jeder, wie es um die Zustände dort bestellt ist. Und  hat es ja das "empfindliche Übel" (was ist das eigentlich?), das es vermeiden wollte, selbst herbei geführt. Dem Richter, der nach der Anhörung wohl offensichtlich keine Lust hatte, ein Urteil zu schreiben, sei Dank. Ich erlaube mir, ihm und dem Anklagevertreter diese Blumen zu überreichen.

Für diese Arbeitsersparnis hätte er sich aber auch mir gegenüber wenigstens etwas erkenntlich zeigen und das Strafmaß reduzieren können. Etwa eine eine Ermahnung aussprechen. Das hätte auch der Knappschaft bzw. dem Klinikum Vest gut getan. Immerhin habe ich ihn und den Staatsanwalt dazu gebracht, mir zwei Stunden zuzuhören, und sich mit dem Fall zu beschäftigen. Lustig waren auch die Beisitzer. Sie wirkten auf mich wie Beiwerk. Ist ja klar, dass sie auch Sitzungsgeld kriegen. Oder Schweigegeld. Gesagt haben sie jedenfalls nichts, und auch keine Fragen gestellt. So, als ginge ihnen die Verhandlung an irgendwas vorbei. Bin mal auf die Rechnung gespannt.

Herr Buschfort darf sich jedenfalls über eine Menge Arbeit freuen.
Ihr SchwereNötiger lässt grüßen!


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