Ich streife für Sie durch den Behördendschungel!

Höchste Intelligenz

"Mit Dohlen und den Rabenvögeln begegnet uns jedenfalls gefiederte Intelligenz auf höchstem Niveau."

Das schreibt die Umwelzschutzorganisation NABU über die gefiederten Gesellen aus dem Tierreich. Nach dieser  Begegnung mit einer Dohle auf zwei Beinen in Menschengestalt kann ich diese Einschätzung indes jedoch nicht so ganz teilen. Und zwar deswegen:

Im Frühjahr 2015 verschrieb mir der Orthopäde, Dr. Ladwig, wegen eines Senk-Spreizfußes Einlagen. Gesagt getan einige Zeit später waren sie auch fertig doch, oh Schreck, es waren ganz dünne Einlagen gewesen und keine diabetischen Weichbettungseinlagen, wie ich sie vielleicht gebraucht hätte. Der Orthopädiemeister besserte nach und ich ging wieder nachhause. Nach 14 Tagen Tragen dieser Einlage, und ich lief mir erneut am rechten Fuß eine Wunde. Es zog sich bis ca. einige Monate hin, bis Anfang des neuen Jahres alles komplett verheilt war. Ich trug jedoch die Schuhe erneut, und zehn Tage später ging dieser Stelle auf.

Damit leider nun ausgeschlossen, dass es sich um ein Versehen gehandelt haben könnte. Ich nahm den Vorfall zum Anlass und meldete es Herrn Dohle (mit "D" wie Dummkopf?). Der nahm sich von der ganzen Sache nichts an, und sagte, ich sei als Diabetiker eigenverantwortlich. Na toll.


 


Er hatte mir die diabetischen Weichbettungseinlagen übrigens in der Vergangenheit auch schon angefertigt., mit denen ich übrigens keine Probleme hatte. Er hätte also nur einmal in sein Auftragsbuch bzw. seine Kundenkartei schauen mir und mir dann sagen brauchen: "Halt, stopp, bevor ich da mit der Arbeit anfange, vergewissern Sie sich doch bei Ihrem Arzt, ob das die richtigen Einlagen für Sie sind." Am besten hätte er es gleich selbst tun sollen, dann hätte ich diese Arbeit nicht gehabt. Das nennt man dann Service.

Aber nein, er entschied sich für anderes und wollte mir die Schuld für das Problem in die Schuhe schieben.

Im Februar 2017 wurde in der Diabetologischen Fußambulanz des evangelischen Krankenhauses in Herne ein Charcotfuß bei mir festgestellt und der Oberarzt verschrieb mir Diabetiker-Maßschuhe (Preis: siehe unten), die meine Krankenkasse dankenswerterweise recht zügig genehmigte. Das ist mehr, als mein Auto gekostet hat. Jetzt muss ich in Zukunft nur genau aufpassen, dass mir keiner drauf tritt, sonst gibt's Ärger!

Natürlich hat der Galgenvogel - so nannte man Raben früher auch  - den Auftrag nicht bekommen, sondern eine Firma außerhalb der Stadt. Da können Sie mal sehen, wie teuer es zu stehen kommen kann, wenn man dem Kunden blöd kommt.




Der Orthopädietechniker, der den Auftrag bekommen haben, wird vermutlich die Sektkorken hat knallen lassen und lachte sich über diese Intelligenz auf höchstem Niveau wohl kaputt.

Ich hingegen sage dazu nur: dumm gelaufen, schönes Eigentor!

Auch der Doktor ist in punkto Kooperationsbereitschaft nicht besser. Zweimal bat ich ihn per E-Mail, mir doch eine Stellungnahme zu dem Fall zukommen zu lassen. Beide mal hat er nicht reagiert. Die Damen an der Rezeption gaben mir zwar einen Termin für etwa zweieinhalb Wochen später. Als sich am entsprechenden Termin dort war, sollte ich noch mal warten. Das biste platt! Das ist Service, das gefällt, das lässt sich jeder gerne bieten. Tschüss, Doktor!

Nun habe ich angesichts dieser Unterversorgung (so nennt meine Krankenkasse diesen Vorfall) den medizinischen Dienst eingeschaltet, denn ich möchte die ganze Zeitaufwand und den Sprit, den ich verfahren habe, entschädigt werden. Das wäre ja nur recht und billig, oder?

Ich habe seinerzeit 15,00 € Eigenanteil für die Einlage bezahlt. Diese Einlage hätte ich natürlich gerne wieder, denn  warum sollte ich für Murks auch noch bezahlen? Aber er war noch nicht einmal bereit, mir dieses Geld zurückzuerstatten. Das freut den Kunden doppelt.

Falls sich ein Leser erbarmt und diesen Fall präsentieren möchte, indem er meinen Eigenanteil in Höhe von 70,00 Euro, so darf er sich gerne bei mir melden: Logo: gerne ggf. gegen Präsentation des Logos.

Bei diesem Fachbetrieb wäre das nicht passiert:
:

Firma
Firma
Frima
...
 
*****
 
Dieser Text ist bislang nur ein Fragment, denn ich warte noch auf die Erklärungen der genannten Personen. Ich habe schon mehrmals angefragt und um eine schriftliche Stellungnahme gebeten, doch die Herren rühren sich nicht. nun gut, dann müssen sie bis dahin mit dieser Darstellung leben.
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